Wenn das mit der Abholzung im Amazonas-Gebiet so weitergeht, wissen meine farbenprächtigen KollegInnen und überhaupt sämtliche in dieser Gegend vorkommenden Vertreter der Tier- und Insektenwelt nicht mehr wohin.

Der Regenwald ist außerdem unsere größte Sauerstoffquelle und wird als die Lunge der Welt bezeichnet.  Wie ihr ja wisst, wandelt der Regenwald CO² in Sauerstoff um.

 

Dem Fluss selber geht es auch nicht so gut. Goldgräber haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als 2000 Tonnen Quecksilber in den Amazonas geleitet.

Was können wir alle tun?

Weniger Fleisch essen zum Beispiel. Rund 70 Prozent des vernichteten Tropenwaldes wurden für Viehweiden gerodet, ein Großteil des Restes für den Futtermittelanbau. Soja wird angebaut. Anscheinend reicht der heimische Futtermittelanbau für die Massentierhaltungen in den Industriestaaten nicht, dass Futtermittel aus dem Amazonas-Gebiet importiert wird.

 

Es ist immer in der Diskussion, woher die Fast Food-Unternehmen ihr Fleisch beziehen. Vielleicht ist ein selber belegtes Brötchen als schneller Snack  auch leckerer und wahrscheinlich billiger als Burger oder Nuggets aus Formfleisch.

 

Weitere fragwürdige Produkte des Amazonas-Gebietes sind Agrotreibstoffe und Tropenholz.

 

Greenpeace setzt sich aktiv für den Schutz der Regenwälder ein und kritisiert die brasilianische Regierung, die im Sinne des Profits entsprechende Unternehmen auch noch unterstützt.

Hier ist mehr zu erfahren unter diesen beiden Links:

https://service.greenpeace.de/specials/amazonas_01/?bannerid=111110201503358&match=b

und

http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/ist_amazonien_noch_zu_retten/

 

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